Gesundheit

Meine Erfahrung beim Kieferorthopäden

Hey Leute,

ich war letzte Woche beim Kieferorthopäden und habe mir eine durchsichtige Zahnspange einsetzen lassen. Ich bin schon 32 Jahre alt und habe mich für diesen Schritt entschieden, da ich mich seit Jahren unwohl fühle. In meinem Job (ich arbeite im Einzelhandel) muss ich immer freundlich sein und was wirkt freundlicher als ein schönes, offenes Lächeln?

Genau da habt ihr’s NICHTS!

Deswegen habe ich den Entschluss gefasst, mir eine durchsichtige Zahnspange einsetzen zu lassen. Es gibt mehrere Möglichkeiten für eine durchsichtige Zahnspange. Da meine Zähne doch relativ schief sind, habe ich mich für die Linguale Zahnspange entschieden. Diese kommt quasi hinter die Zähne und ist deswegen für meine Mitmenschen nicht sichtbar (das war mir natürlich besonders wichtig, weil ich auf meine Kunden seriös und zuverlässig wirken möchte). Ein weiterer positiver Effekt der Lingualen-Zahnspange ist, dass man die Ergebnisse sofort sieht, weil die Brackets hinter den Zähnen angebracht werden und die Zähne somit nicht verdeckt werden. Für diejenigen, die keine starke Zahnfehlstellung haben, empfiehlt sich eine Aligner Schiene. Diese Methode dauert nur wenige Monate und dabei werden durchsichtige Schienen getragen. Da meine Zähne sehr schief sind, hat mir der Kieferorthopäde allerdings von dieser Methode abgeraten. Sie ist außerdem sehr kostspielig und wird auch in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

so fühle ich mich jetzt

Ich muss sagen, dass eine Zahnspange auch mit starken Schmerzen verbunden ist. Dazu kommen bei mir starke Kopfschmerzen (ich vermute sehr stark, dass es da einen Zusammenhang gibt). Es ist auch ein seltsames Gefühl plötzlich etwas hinter den Zähnen zu haben. Ich möchte mir ständig die Zähne putzen, weil ich Angst habe, dass Essensreste hängen bleiben oder ähnliches. Trotzdem bereue ich meine Entscheidung nicht und freue mich aufs Ergebnis.

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